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Fanboy Records – das beste hamburger Garage Punk Label der Welt

Fanboy Records ging Ende 1995 an den Start, mit einer Crew, die reichlich unbeleckt von den ökonomischen Seiten des Musikgeschäfts war und lediglich ihrer Leidenschaft für Garagenpunk und -rock huldigte. Die erste Vinylsingle – ‘17M’ von den Bazookas – wurde dennoch ein kommerzieller Erfolg, nicht zuletzt, weil das osteuropäische Presswerk vergessen hat, den Scheck einzulösen.

Nach einigen weiteren Veröffentlichungen, allesamt auf Vinyl, wurde 1998 das Personal mit Leuten vom Fach aufgestockt. Die erste bahnbrechende Neuerung war, auch Platten von anderen Bands als Bazookas herauszubringen. Dies führte zu einer wahren Flut von Veröffentlichungen deutscher und internationaler Bands und Künstlern (nachzulesen unter Diskografie). Es gab einige Fanboy-typische Erfindungen wie das „Three-Seven-Inch-Power-Pack”, bei dem immer drei 7" Singles bzw. EPs gleichzeitig produziert und vermarktet wurden. 10" Platten und LPs wurden gepresst und selbst vor dem ominösen, digitalen CD-Format schreckten wir nicht zurück. Letzteres wurde allerdings vom Publikum konsequent boykottiert, so dass wir alsbald die Finger von solch exotischen Spielereien ließen.

Begleitet wurden die Veröffentlichungen von zahlreichen Fanboy-Minifestivals und Kurztouren, wie der legendären ‘Winter Craze’ Tour mit Monochords, Backwood Creatures und TigerBeat.

Fanboy Poster

Doch nichts ist von Dauer: Parallel zum allgemeinen Niedergang der Branche brachen auch bei Fanboy Records die Verkaufszahlen ein. Eine Vertriebspleite und anschliessende, mehrfache Wechsel des Vertriebs streuten zusätzlich Sand ins Getriebe. Nicht gerade hilfreich war auch, dass sich einige Bands relativ schnell nach Erscheinen des Tonträgers auflösten. Der Takt der Veröffentlichungen ließ nach und es wurden nur noch sporadisch Vinyl-Perlen unters Volk geworfen. Die letzten Platten erschienen 2008, danach wurde noch eine Zeit lang der Backkatalog reduziert. Ab Ende 2010 ging dann gar nichts mehr. Um nicht weiter als Zombie-Label mit Zombie-Bands herumzugeistern, verkündet die Fanboy-Crew das offizielle Ende. Irgendwann ist auch mal gut.

Lasst die Nadel in die Rille fallen und reißt den Verstärker auf, auf dass die Nachbarn euren Namen ewiglich verfluchen!

Cheers, euer Fanboy Records Team


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